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PRESSEMITTEILUNG:

Rüsselsheim, 11. Juni 2013
Opel

Opel sucht noch Azubis

Rüsselsheimer SPD-Fraktion sucht Gespräch mit Betriebsrat / Noch 20 Ausbildungsplätze frei

Rüsselsheimer SPD-Fraktion sucht Gespräch mit Betriebsrat / Noch 20 Ausbildungsplätze frei

Bei Opel sind noch nicht alle Ausbildungsplätze für dieses Jahr vergeben. Das sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Wolfgang Schäfer-Klug bei einem Gespräch mit der Rüsselsheimer SPD-Fraktion am vergangenen Montag. Das Gespräch mit dem Betriebsrat bezeichnete der SPD-Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidat Jens Grode als „eine Tradition, die schon seit vielen Jahren eingehalten wird“. Eingangs sprach Grode den Verantwortlichen ein großes Lob für die Arbeit im Namen der Arbeitnehmer aus. „Betriebsräte sind ein wichtiges Instrument, um die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu vertreten“, sagte Grode. Besonders die Identifikation der Beschäftigten mit der Firma Opel sei eine große Stärke des Unternehmens, was auch ein wesentlicher Verdienst der Arbeit des Betriebsrates sei.

Als eines der wichtigsten Themen zurzeit wurde die Schließung des Opelwerkes in Bochum diskutiert. Der Vorsitzende des Opel-Betriebsrats Wolfgang Schäfer-Klug bezeichnete die Schließung als ein „soziales Drama“. „Es geht hier um mehr als 3.600 Menschen, die ihre Arbeit verlieren werden. Nicht nur die Mitarbeiter in Bochum, sondern auch die Zulieferer sind von der Schließung betroffen“, so Schäfer-Klug.

Im Bereich der Ausbildung verwies die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Petra Deichmann auf noch freie Plätze im Bereich der technischen Berufe. Insgesamt gebe es 151 Ausbildungsplätze, von denen noch etwa 20 besetzt werden müssten. „Die Ausbildung bei Opel ist sehr komplex und hat einen guten Ruf!“, erklärte Deichmann. Auch für Grode ist das Thema Ausbildung und Arbeitsplätze von großer Bedeutung. „Ich freue mich besonders, dass die SPD im Landtagswahlprogramm eine Ausbildungsgarantie aufgenommen hat. Es gibt noch immer deutlich zu viele junge Menschen in Hessen, die keine qualifizierte Ausbildung haben und darum arbeitslos sind, oder im Niedriglohnsektor arbeiten müssen“.

Nach der Investitionszusage von General Motors (GM) zeigte sich Schäfer-Klug erfreut, was die Zukunft des Autobauers in Rüsselsheim angeht: „Ich bin sehr optimistisch, dass es mit Opel in den nächsten Jahren bergauf gehen wird“, so der Betriebsratsvorsitzende. Besonders die hohe Nachfrage nach den neuen Modellen „Adam“ und Mokka“ stimme Schäfer-Klug positiv.