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PRESSEMITTEILUNG:

Rüsselsheim, 25. Juli 2013
Schließung des Standortes Rüsselsheim

„HP übernimmt keine Soziale Verantwortung“

„Das ist ein schmerzlicher Verlust“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidat Jens Grode zum Ergebnis des Einigungsverfahrens in Sachen Standortschließung von Hewlett Packard (HP) in Rüsselsheim. Es sei natürlich schmerzlich für die betroffenen Menschen, die ihren Job verlieren und auch für den Standort Rüsselsheim, der „ein sehr guter Standort im Zentrum des Rhein-Maingebietes ist", so der Landtagskandidat der Sozialdemokraten. Grode, der bei der Betriebsversammlung als Gast anwesend war, zeigte sich vom Arbeitgeber HP sehr enttäuscht. „Schockiert hat mich die Ablehnung von HP, nicht wenigstens eine geringe Zahl von Arbeitsplätzen für sozial schwache Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anzubieten. Also für ältere, alleinerziehende und insbesondere schwerstbehinderte Menschen", sagte der SPD-Politiker. Er ergänzte: „HP, ein Unternehmen, das immer noch Gewinne einfährt, wird seiner sozialen Verantwortung nicht gerecht!". Die Politik und Gewerkschaften müssten Druck machen, damit ein solches unsoziales Verhalten künftig nicht Schule machen werde. Auch in der Marktwirtschaft - insbesondere bei Unternehmen die Gewinne erwirtschaften - müssten gerade große Konzerne auch Zugeständnisse an die sozial benachteiligten Mitglieder im Unternehmen einräumen. „Rosinenpickerei" bei der Auswahl der Menschen, die man weiterbeschäftigen wolle, werde dem Image, welches sich das Unternehmen HP selbst gebe, nicht gerecht. Beeindruck habe ihn die große Geschlossenheit und das Vertrauen, das die HP-Beschäftigten ihren Verhandlungsführern mit Volker Stichter an der Spitze entgegen gebracht haben. „Nur mit Geschlossenheit und Solidarität konnte man in dieser schwierigen Lage wenigstens mit einem Sozialplan noch etwas für die Menschen rausholen", sagte Grode abschließend.