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PRESSEMITTEILUNG:

Rüsselsheim, 22. Juli 2013
Besuch beim AVM in Rüsselsheim

„Arbeit gehört zur Würde des Menschen!“

„Es wird immer Menschen geben, die nicht dem Rahmen des Arbeitsmarktes entsprechen, um diese Menschen müssen sich Politik und Wirtschaft aber auch kümmern!“, forderte der SPD-Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidat Jens Grode einleitend bei einem Besuch beim „Ausbildungsverbund Metall gGmbH“ (AVM) am vergangenen Montag gemeinsam mit Vertretern der Rüsselsheimer SPD-Fraktion. Die Rüsselsheimer Sozialdemokraten tauschten sich mit Rainer Lenhard, Geschäftsführer, und Martina Friedmann, die im Bereich der Arbeitsmarktintegration und Arbeitnehmerüberlassung für den AVM arbeitet, aus. „Den AVM gibt es seit über 30 Jahren“, erklärte Lenhard. Es handele sich um eine gemeinnützige Gesellschaft, bei der der Kreis Groß-Gerau, die Stadt Rüsselsheim, die Riedwerke Kreis Groß-Gerau und das Kommunale Jobcenter Kreis Groß-Gerau die Gesellschafter sind.

Die Aufgaben des AVM beschrieb Lenhard als sehr vielseitig. „Der AVM ist im Bereich der Schulsozialarbeit tätig, ebenso wie bei der Berufsorientierung, -ausbildung und -begleitung“, erklärte Lenhard. Auch ein eigenes Restaurant in Bischofsheim („Ratsstube“) werde vom AVM betrieben, wo jungen Menschen eine Ausbildung zur Servicekraft oder zum Koch angeboten werde. Auch in der Schulessensversorgung sei der AVM tätig und beliefere verschiedene Kindergärten in Raunheim und Trebur, sowie die Anne-Frank-Schule in Raunheim. Martina Friedmann ergänzte die breite Palette der Aufgabenbereiche des AVM: „Wir kümmern uns auch um die Vermittlung von Arbeitslosen, bieten persönliche Hilfe, Seminare und Workshops an!“. Das alles geschehe zum einen im „AQTIV-Center“ mit Standorten in Groß-Gerau und Rüsselsheim, zum anderen bei den Jobtreffs in Biebesheim, Groß-Gerau, Mörfelden-Walldorf und Rüsselsheim. Der SPD-Fraktionschef Grode sprach sich abschließend für einen „dritten Arbeitsmarkt“ aus, der öffentlich finanziert werden solle, „weil es immer Menschen geben wird, die auf dem ersten Arbeitsmarkt aus verschiedenen Gründen nicht Fuß fassen können. Arbeit gehört zur Würde des Menschen!“, so Grode abschließend.