Seitenanfang

Sprungmarken

Hauptinhalt

PRESSEMITTEILUNG:

Rüsselsheim, 10. September 2013
Gespräche in Rüsselsheim

Austausch mit dem Opel Betriebsrat

Zu einem der regelmäßigen Gespräche mit dem Opel Betriebsrat in Rüsselsheim kamen der SPD-Bundestagsabgeordnete Gerold Reichenbach und der Landtagskandidat Jens Grode zusammen. Gemeinsam mit dem Betriebsratsvorsitzenden Wolfgang Schäfer-Klug und Petra Deichmann sprachen sie über aktuelle Entwicklungen und anhaltende Probleme.

„Die öffentliche Wahrnehmung von Opel hat sich verbessert“, freute sich Schäfer-Klug über die zunehmend positive Berichterstattung. Sorge bereitet ihm weiterhin die Situation in Bochum, wo die Mitarbeiter wegen der Werksschließung um ihre Arbeitsplätze kämpfen.

Grode betonte im Gespräch die Bedeutung des Rüsselsheimer Standortes. Wichtig seien dazu aber auch gerechte Arbeitsverhältnisse, deren Grundlagen die Politik legen kann. „Ein Mindestlohn und die Bekämpfung des Missbrauchs von Leiharbeit sind deshalb besonders wichtig“, war er sich mit dem Betriebsrat einig.
Reichenbach lobte in diesem Zusammenhang, dass der Betriebsrat und der IG Metall gelungen sei, für Opel für einen Teil der Leiharbeiter eine gleiche Entlohnung tariflich zu vereinbaren. Das Beispiel zeige aber auch, wie wichtig eine gesetzliche Regelung sei, damit dies für alle Leiharbeiter nach einer Einarbeitungszeit gelte.

Die Zukunft der Elektromobilität war einer der Punkte, die Reichenbach ansprach. Der Preis, mangelnde Infrastruktur und mangelnde Förderung der noch teuren Batterietechnologie seien größtenteils der Grund für den schwachen Absatz der Elektroautos, wie beispielsweise des Amperas von Opel, erklärten die Betriebsräte. Von der Politik erhoffen sie sich deshalb Impulse zur Förderung der Elektromobilität und der zugehörigen Infrastruktur.

Der Austausch mit dem Opel Betriebsrat zu aktuellen Entwicklungen findet regelmäßig statt. „Der Kontakt zu den Beschäftigten ist uns sehr wichtig“, betonen Reichenbach und Grode, die daraus Anregungen für ihre politische Arbeit mitnehmen. „Umgekehrt beobachtet die Belegschaft auch die Haltung der politischen Vertreter vor Ort“, merkten Schäfer-Klug und Deichmann an. Man freue sich über den engen Kontakt, resümierten die Gesprächspartner abschließend.